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Endlich gefunden: Das Ende aller BoP-Diskussionen

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Es ist eines der größten Dauer-Streitthemen des Motorsports. Und ab dieser Woche gibt es eine Lösung dafür. Über die Balance of Performance, kurz BoP, braucht sich ab sofort niemand mehr aufzuregen. Zumindest dann nicht, wenn er die neue Ausgabe der Zeitschrift PITWALK gelesen hat.

Denn nachdem ich in den vergangenen Monaten immer wieder mit dem leidigen BoP-Thema konfrontiert wurde, habe ich mich aus lauter Verdruss auf die Suche nach einer besseren Form der Gleichstellung und Einstufung der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte und -typen in den beiden großen GT-Rennwagenklassen gemacht.

Was bringt es schließlich, immer nur klagend über den Ist-Zustand zu berichten und die Unterstellungen oder Jammereien der betroffenen Teams unzerkaut widerzugeben?

Das lass’ mal die anderen Medien machen.

Der Anspruch von PITWALK besteht darin, sauber recherchierte Lösungen aufzuzeigen und Wege aus der Krise zu finden. Denn auch das ist ein elementarer Bestandteil des Qualitätsjournalismus’.

Wir haben das vor zirka einem Jahr ja bereits mit der Formel 1 vorgemacht – in einer Aufsehen erregenden Geschichte über eine neue Technik und eine neue Führungsstruktur, mit welcher die Königsklasse ihrem Namen wieder gerecht werden kann.

Jetzt, nach den Eklats von Le Mans und Spa-Francorchamps 2016, präsentieren wir die Lösung für alle BoP-Probleme. Ein neues System der Gleichstellung und Einpassung, das umzusetzen ganz einfach wäre.

Die Recherche dazu hat einige Zeit in Anspruch genommen. Sie erstreckte sich genau genommen von der WEC Austin 2016 bis hin zu den 24 Stunden von Daytona 2017. Denn gerade für die richtige Einschätzung der BoP-Problematik ist es wichtig, sich als Journalist das große Ganze vor Augen zu halten.

Sonst kommt so was dabei raus wie bei so vielen Internetseiten zuletzt in Daytona, die dem neuen Cadillac-DPi eine zu gute BoP-Einstufung vorwerfen – und dabei völlig außer Acht lassen, dass der Caddy im Gegensatz zu allen anderen Autos einen Entwicklungsvorsprung von beinahe einem halben Jahr aufweist.

Auch in der GTE mit dem Ford – an den PITWALK-Leser in der neuen Ausgabe näher rankommen als es je zuvor ein Medium leisten konnte – und in der GT3 mit dem AMG muss man alle Facetten des Bildes betrachten. Und ins Kalkül ziehen: Was soll die BoP leisten – und was kann, was darf sie auf keinen Fall tun?

Das ist eine grundsätzliche Philosophiefrage, die in weiten Teilen der deutschen Rennsportgemeinde schon im Ansatz falsch geführt wird. Deswegen wird hierzulande auch noch kontroverser über die BoP debattiert als andernorts.

Voraussetzung dafür, solch’ eine aufwändige und durchaus auch kontroverse Geschichte fundiert veröffentlichen zu können, ist natürlich eine gründliche Recherche – mit Ansprechpartnern, die wissen, dass ihre Informationen bei PITWALK gut aufgehoben sind. Ingenieure sind dabei ebenso gefragt wie Fahrer oder Funktionäre. So eine Story ist nur zu leisten, wenn man tief in der Materie steckt und vor allem bestens mit kompetenten Gesprächspartnern im Fahrerlager und in den Boxen vernetzt ist. Das trifft auf PITWALK ja zum Glück schon seit der ersten Ausgabe zu, deswegen waren wir ja auch immer wieder imstande, Geschichten zu bringen, die für den deutschen Motorsportjournalismus ungewöhnlich sind. So auch jetzt die Lösung aller BoP-Probleme.

Denn mit dem neuen Konzept, das PITWALK in den vergangenen Monaten recherchiert hat und nun erstmals präsentiert, können alle Debatten, wie sie etwa beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wochenlang toben, künftig einfach entfallen. Und man kann sich wieder voll auf den eigentlichen Sinn und Reiz des Motorsports konzentrieren. Es steht in allen Einzelheiten in der neuen Ausgabe von PITWALK, die diese Woche auf den Markt kommt.

Jetzt bleibt die einzig spannende Frage: Wer von der BoP-Legislative hat den Mut, diese neuen Gesetze zu ratifizieren?

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