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Lese-Genuss statt Diesel-Frust und E-Auto-Palaver

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Hallo lieber PITWALK-Freund,

es war nur eine kurze Pause, und die ist bald auch schon wieder vorbei: Die nächste Ausgabe Ihrer Lieblingszeitschrift ist fertig und geht Montag in Druck. Dann können Sie bald schon wieder 180 Seiten geballte Faszination und Kompetenz in Sachen Motorsport und Autos in den Händen halten.

Mit der neuen Ausgabe von PITWALK setzen wir bewusst einen Gegenpol zu dem ganzen Gerede über Dieselskandal, E-Mobilität und Verkehr der Zukunft. Statt das Auto zu verteufeln, freuen wir uns gemeinsam über die Vielfalt des Rennsports – und über hochwertige, edle und schnelle Straßenautos. Denn die Gegenwart ist kein Grund zur Miesepetrigkeit, obwohl uns das gerade die IAA und die Wahlkämpfer der Parteien zur Bundestagswahl in diesen Tagen glauben machen wollen.

Wir haben deswegen versucht, Themen aus einer möglichst breiten Palette des Rennsports zu finden, um unser Lieblingshobby in allen Facetten genießen zu können. Die Reise führt uns gemeinsam vom Nürburgring bis in die USA, von der Formel 1-Geschichte bis zum Rallyesport und von der Langstrecke bis zu vier Runden kurzen Sprints mit Stahlgewitter.

So beschreibt Audi-Werksfahrer Nico Müller in einem großen Expertenbeitrag, wie sich die Rallycross-WM von der GT3 und dem DTM unterscheidet. Schließlich hat der Schweizer in diesem Jahr Rennen in allen drei Sparten bestritten. Die Ovalrennen der NASCAR und IndyCar werden in Europa oft belächelt; anhand von Insidern zeigt PITWALK nun auf, dass die NASCAR technisch ähnlich anspruchsvoll ist wie die Formel 1. Und da der US-Sport im Heft einen besonders großen Rahmen einnimmt, schauen wir auch gleich noch, wie die NASCAR-Fans auf den Rücktritt von Haudegen Tony Stewart reagiert haben, wie körperlich anstrengend Ovalrennen in der IndyCar sind und wie die Amerikaner der Formel 1 als Vorbild dienen können.

Schließlich erinnern wir in einer hoch emotionalen Geschichte noch an NASCAR-Star Tim Richmond, der vor knapp 30 Jahren seinem wilden Leben Tribut zollen musste und an AIDS starb. In unserer Serie „Good Old Boys“ lassen wir den James Dean des Motorsports – den Franzosen François Cevert – zu Ehren kommen. Cevert war in den frühen Siebzigern Teamkollege von Jackie Stewart bei Tyrrell. Gerade als er den Schotten als neue Nummer 1 beerben sollte, verunglückte er in Watkins Glen tödlich.

Ein anderer viel zu früh verstorbener Held wäre demnächst 60 Jahre alt geworden: Stefan Bellof. Um dem Gießener zu gedenken, besuchte PITWALK-Chefredakteur Norbert Ockenga dessen Bruder Goa in seiner hessischen Heimatstadt. Heraus kam eine lange Geschichte voller liebevoller, aber auch verzweifelter Erinnerungen des Bruders an die kurze, aber aufregende gemeinsame Zeit. „Die Tragödie von Stippich“ führt die ganze Trauer und Dramatik des schwarzen Herbstes 1985 noch einmal allen Lesern vor Augen.

Doch beileibe nicht alles im Heft ist von Trauer geprägt, ganz im Gegenteil: Ein Hausbesuch bei Sabine Schmitz und Klaus Abbelen, dem Kultpaar von der Nordschleife, in deren ungewöhnlichen Heim in Barweiler verbreitet einfach nur gute Laune. Porsche-Werksfahrer Nick Tandy kehrt bei einem typischen „Full English Breakfast“ sein Innerstes nach außen. David Brabham erklärt in einem großen Interview, Und das Sommermärchen in der Rallye-WM – in der Sébastien Ogier im privaten M-Sport-Team alle großen Werksteams im Titelrennen abhängt – verlangt nach einer tiefschürfenden Erforschung im Norden Englands, wie es denn zu dieser Sensation kommen konnte. Sie werden verblüfft sein, was die Ursachenforschung alles an Kuriosem und Bewundernswertem zutage fördert.

Überhaupt ist gerade der Rallyesport immer wieder für faszinierende Storys gut. So fand PITWALK auch einen Schwaben, der aus eigenem Antrieb und mit viel Mühe jenen Opel Ascona 400 original nachbaute, in dem Walter Röhrl und Jochi Kleint Anfang der ’80er in EM und WM fuhren. PITWALK war dabei, als Kleint auf das zu 100 % detailgenaue Replikat traf und damit bei der Stormarn-Rallye seine ersten Meter drehte – verblüfft, gerührt und begeistert zugleich.

So haben wir in einer Zeit, in der alle nur griesgrämig über das Auto reden und den Motorsport niedermachen oder als Greenwashing missbrauchen, wieder 180 Seiten voler Leidenschaft und Freude am Sport zusammengetragen – mit Themen, Menschen und Inhalten, denen Sie so nur bei uns begegnen können.

Möchten Sie die neue Ausgabe vor allen anderen direkt nach Hause geliefert bekommen? Dann schicken Sie einfach eine Mail an shop@pitwalk.de oder ordern Sie direkt über die Shopfunktion auf dieser Internetseite – und wir schicken Sie Ihnen zum Preis von 9,80 Euro plus Porto noch druckfrisch zu.

Vielen Dank und viel Vorfreude auf ein neues Lese-Event mit Racer’s finest

Ihr

Norbert Ockenga

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